Verspätungen durch Sturmwarnungen im Eisenbahnverkehr

Seit April 2013 wird die überarbeitete DB Netz-Richtlinie 408 umgesetzt, die eine Reduzierung der Geschwindigkeit vorschreibt, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) Windstärke 8 vorhersagt. Diese entspricht bereits Windgeschwindigkeiten ab 65 Stundenkilometern. Seitdem darf bei einer Warnung des DWD auf bestimmten Streckenabschnitten nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern gefahren werden – und das landkreisweit. Die Richtlinie hat in der Praxis jedoch unverhältnismäßig hohe Auswirkungen auf die Pünktlichkeit des bayerischen Regionalverkehrs. Regionalzüge müssen teilweise bei schönstem Wetter die Geschwindigkeit reduzieren. Auch die Staatsregierung sieht hier Handlungsbedarf, wie eine Anfrage von uns ergab.

2015_01_02 Antwort Verspätungen durch Sturmwarnungen

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