Fürther S-Bahn-Verschwenk erweist sich als überflüssig

Markus Ganserer: Erfolgsaussichten der städtischen Klage sind mit dem heutigen Tag gestiegen

Pressemitteilung vom 08. April 2015

Mit dem Einbau neuer Weichen und der Nutzung bereits fertiger Gleise am Fürther Bogen entfällt aus Sicht des Verkehrs-Experten der Landtags-Grünen, Markus Ganserer, der Planrechtfertigungsgrund für den umstrittenen Fürther S-Bahn-Verschwenk. „Mit der jetzt angestrebten Maßnahme realisiert der Verkehrsminister eine alte Grüne Forderung“, so Markus Ganserer, „und tritt somit letztlich selbst den Beweis an, dass ein 20-Minuten-Takt für die S-Bahn zwischen Nürnberg und Erlangen auch ohne Verschwenk machbar ist.“

Für die Landtags-Grünen steigen damit die Erfolgsaussichten für die Klage der Stadt Fürth gegen die S-Bahn-Verschwenk-Planungen. „Am Ende wird es wohl darauf hinauslaufen, dass sich der Fürther S-Bahn-Verschwenk in die Hall of Fame der unsinnigen CSU-Verkehrsprojekte einreihen wird – irgendwo zwischen Transrapid und Donauausbau“, so Markus Ganserer.

Hinweis: Die Stadt Fürth klagt gegen die Pläne der DB, das neue S-Bahn-Gleis quer durch das Gemüseanbaugebiet „Knoblauchsland“ zu führen. Zahlreiche Grundeigentümer müssten enteignet werden und haben ebenfalls Klage eingereicht.

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