Rahmenvereinbarung zur Stationsoffensive zwischen Freistaat und DB Station&Service AG

Am 2. März 2015 ist die Rahmenvereinbarung zur „Stationsoffensive“ zwischen dem Freistaat und der DB Station&Service AG unterzeichnet worden. Die Vereinbarung sieht den Bau von 20 neuen Haltepunkten vor. Die Investitionskosten für die 20 neuen Halte in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro tragen der Freistaat Bayern und die DB je zur Hälfte. Mit der Stationsoffensive nimmt der Freistaat erstmals Landesmittel für den Neubau von Stationen außerhalb der S Bahn-Netze in die Hand, obwohl dafür eigentlich der Bund zuständig ist.

Der Freistaat Bayern trägt das Erlösrisiko. Mit dem Begriff „Erlösrisiko“ wird das Risiko umschrieben, dass an den neuen Stationen die prognostizierten Fahrgastzahlen nicht erreicht werden und somit zusätzliche Fahrgelderlöse nicht im einkalkulierten Umfang generiert werden können. Der Freistaat Bayern garantiert der DB Station&Service AG eine Verzinsung in Höhe von 8 % auf das von der DB eingesetzte Kapital.

Schriftliche Anfrage Stationsoffensive

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