2. Stammstrecke: Nur noch schlechter Aprilscherz

Markus Ganserer fordert Beerdigung der Pläne: „Wenn man merkt, dass sein Pferd tot ist, dann sollte man absteigen.“

Pressemitteilung vom 1. April 2016

München (1.4.2016/lmo). „Die Pläne für die 2. S-Bahn Röhre sind doch mittlerweile nur noch ein schlechter Aprilscherz“, kommentiert Markus Ganserer die erneute Verzögerung im Zeitplan für die Realisierung des „äußerst fragwürdigen“ 2. S-Bahn-Tunnels. „Es kommt aber nicht überraschend, denn es reiht sich ein in eine nicht enden wollende Odyssee aus Planungspannen, ständig neuen Kostensteigerungen und ewigen Scheindebatten über die nach wie vor nicht geklärte Finanzierung.“

Das S-Bahn-System in München benötige dringend eine Ertüchtigung, um das steigende Pendleraufkommen abfangen zu können. Seit langem sei klar, dass der Bau der 2. S-Bahn-Röhre nicht nur die mit Abstand teuerste, sondern auch die schlechteste  Lösung wäre. „Die CSU-Regierung würde mittlerweile über drei Milliarden Euro in der Innenstadt vergraben, wo man doch für dasselbe Geld die dringend notwendigen Baumaßnahmen an den Außenästen verwirklichen könnte“, erklärt Markus Ganserer. „Das 2. Röhre-Projekt steht beispielsweise dem Ausbau der S 4 West im Wege.“

Markus Ganserer fordert die CSU-Regierung auf, die Pläne zu beerdigen und die Alternativen, wie den Teilausbau des Südrings, auf den Weg zu bringen: „Wenn man merkt, dass sein Pferd tot ist, dann sollte man absteigen.“

Verwandte Artikel