Gustavstraße

Gustavstraße in Fürth: Petitionen abgelehnt

CSU hat kein Gespür für Großstadtthemen

Die CSU-Mehrheit im Wirtschaftsausschuss am 21. April 2016 erklärt die Petitionen zur „Gustavstraße“ für erledigt

Der Streit um die Öffnungszeiten der Freischankflächen in der Fürther Gustavstraße schwelt seit mehreren Jahren. Zuletzt hatte Ende vergangenen Jahres der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Ball an die Stadt Fürth zurückgespielt.

GustavstraßeZwei Petitionen mit dem Ziel längerer Öffnungszeiten für die Freischankflächen in der Fürther Gustavstraße wurden in der heutigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses der CSU-Mehrheit für erledigt erklärt. „Die CSU drückt sich vor einer Entscheidung. Damit zeigt sie einmal mehr, dass ihr das Gespür für Großstadtthemen abgeht.“, kommentiert Markus Ganserer.

Die CSU-Mehrheit will den Fall Gustavstraße jetzt mit dem Verweis auf Vollzugshinweise entschärfen. Die „Gustavstraße“ hat jedoch eine Bedeutung weit über die Stadt Fürth hinaus. Deshalb wünscht sich auch der Bayerische Städtetag eine Lösung analog der Biergartenverordnung, die den Betrieb von Außengastronomie grundsätzlich bis 23 Uhr erlaubt.

Leider zeigte die Mehrheits-Fraktion hier kein Einsehen. Markus Ganserer kritisiert den mangelnden Mut der CSU, hier eine Initiative zu ergreifen für eine Lösung, wie es sie in anderen Bundesländern längst gibt.

„Das ist auch insofern bedauerlich, weil damit kommunale Einzelfall-Regelungen, die einen Betrieb der Freischankflächen bis 23 Uhr erlauben, nach wie vor Anlass geben können zu langwierigen Streitigkeiten, wie es in der Stadt Fürth der Fall war.“

Bericht in den Fürther Nachrichten vom 21. April 2016

weitere Informationen:

Gustavstraße wird zum Biergarten – 27.5.2014

Konflikt um die Gustavstraße in Fürth – Freischankverordnung ist überfällig – 24.3.2014

Markus Ganserer zur Petition „Unsere Gustavstraße Fürth“ – 9.12.2013

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