Radschnellweg

Radschnellwege in Baulast des Freistaats

Radschnellwege beschäftigen Bayerischen Landtag – Grüne fordern Bau des Radschnellwegenetzes in Baulast des Freistaats

Am Dienstag, 22. November 2016 wird der Bayerische Landtag darüber debattieren, wer die Straßenbaulast der Radschnellwege tragen soll.

Die Planung für Radschnellwege in der Metropolregion Nürnberg ist weit fortgeschritten. Die Detailuntersuchung von konkret sieben Routen wird zur Hälfte mit Mitteln des Innenministeriums finanziert.

Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet. Geht es nach den Landtagsgrünen sollen diese auch möglichst bald gebaut werden und zwar vom Freistaat Bayern. Radschnellwege sind besonders gut ausgebaute Verbindungen über Gemeinde- bzw. Kreisgrenzen hinweg, die insbesondere für Pendler den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad erleichtern sollen und somit einen spürbarer Beitrag zum Klimaschutz und zur Abgasreduktion in unseren Städten. Deren Planung und Bau muss folglich über Gemeindegrenzen hinweg abgestimmt werden.

Der aus Nürnberg stammende Verkehrsexperte der Landtagsgrünen Markus Ganserer: „Radschnellwegen kommt aufgrund ihres überörtlichen Charakters eine den Staatsstraßen vergleichbare regionale Verkehrsbedeutung zu.“ Deshalb soll nach der Forderung der Grünen auch der Freistaat die Straßenbaulast und somit auch Bau- und Unterhaltskosten übernehmen. „Dies würde nicht nur den Bau und Unterhalt deutlich vereinfachen sondern auch die Kommunen finanziell entlasten.“

Ganserer fordert: „Ich erwarte, dass die CSU ihre ablehnende Haltung aus der Ausschussberatung aufgibt und der Schaffung einer effektiven klimafreundlichen Verkehrsinfrastruktur endlich zustimmt.“

Pressemitteilung vom 21. November 2016

Antrag „Radschnellwege durch Übernahme der Baulast effektiv fördern“

Hier können Sie meinen Folder „Rad-Schnell-Wege für Nürnberg und Umland“ herunterladen

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