Förster Markus Ganserer

Markus Ganserer gratuliert Förster Peter Helmstetter zu BN-Waldmedaille

Von Links: Dr. Roland Oeser, Bürgermeister Stadt Schwabach; Markus Ganserer, MdL Bündnis 90/Die Grünen; Herbert Eckstein, Landrat Landkreis Roth; Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident Mittelfranken; Peter Helmstetter, Revierleiter und Preisträger BN-Waldmedaille 2016; Prof. Dr. Hubert Weiger, Landesvorsitzender BUND Naturschutz; Hans Popp, Gestalter der BN-Waldmedaille; Hans Kornprobst, Sprecher Arbeitskreis Wald BUND Naturschutz Bayern; Felix Fröhlich, Bürgermeister Rohr; Sepp Spann, langjähriger Präsident Bayerischer Waldbesitzerverband

Von Links: Dr. Roland Oeser, Bürgermeister Stadt Schwabach; Markus Ganserer, MdL Bündnis 90/Die Grünen; Herbert Eckstein, Landrat Landkreis Roth; Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident Mittelfranken; Peter Helmstetter, Revierleiter und Preisträger BN-Waldmedaille 2016; Prof. Dr. Hubert Weiger, Landesvorsitzender BUND Naturschutz; Hans Popp, Gestalter der BN-Waldmedaille; Hans Kornprobst, Sprecher Arbeitskreis Wald BUND Naturschutz Bayern; Felix Fröhlich, Bürgermeister Rohr; Sepp Spann, langjähriger Präsident Bayerischer Waldbesitzerverband

Markus Ganserer gratuliert dem Förster Peter Helmstetter zur Verleihung der Bund Naturschutz-Waldmedaille. „Gerade in Zeiten des Klimawandels brauchen wir Förster, die sich für einen Waldumbau von Nadel- zu Mischwäldern stark machen und dieses Vorhaben bei Waldbesitzern und Jägern engagiert vorantreiben. Dies praktiziert Peter Helmstetter in vorbildlicher Weise und ich gratuliere ihm daher auch recht herzlich zu der Auszeichnung“, so der Grüne Forstexperte Markus Ganserer.

Der Bund Naturschutz verlieh Peter Helmstetter 15. Juni 2016 im Rahmen einer Festveranstaltung die BN-Waldmedaille. Als Privatwaldförster am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth brachte er das Waldumbauprojekt „Zukunftswälder“ im nördlichen Landkreis Roth als Hauptinitiator auf den Weg. Im Rahmen dieses Projektes unterpflanzten Waldbesitzer ihre Kiefernwälder mit über 500.000 kleinen Bäumchen, hauptsächlich Buchen, aber auch Tannen und Eichen. Allein in den Jahren 2011 bis 2014 wurden im nördlichen Landkreis Roth etwa 130 Hektar oftmals reine Kiefernwälder in stabile Laubmischwälder umgewandelt. Daran haben sich ca. 60 private Waldbesitzer, die Stadt Schwabach und die Gemeinde Kammerstein beteiligt. Weitere Flächen wurden im Landkreis Ansbach bepflanzt. Das Besondere daran ist, dass der größte Teil der Anpflanzungen ohne Zaunschutz gegen Wildverbiss erfolgte und dass die verantwortlichen Jäger den Rehwildabschuss in diesem Bereich um bis zu 50 Prozent erhöhten. So konnte der Wildverbiss deutlich reduziert werden und die Pflanzungen können zu stabilen Mischwäldern heranwachsen.

Für Markus Ganserer ist das Projekt im Landkreis Roth einmal mehr ein klares Zeichen, dass unsere Wälder das Engagement unserer Förster brauchen, denn eine intensive Beratung der Waldbesitzer und die frühzeitige Einbindung der Jäger erfordern einen hohen Zeit- und Personalaufwand. „ Wir brauchen daher dringend mehr Personal und auch mehr Fördermittel, um unsere Wälder zukunftsfähig zu machen“, fordert Ganserer. Denn obwohl der Waldumbau dringend voranschreiten sollte, spart die CSU-Regierung an Geld und Personal und blockiert damit das Engagement der Förster und Waldbesitzer.

„Wir werden uns daher im Landtag weiterhin für die Belange des Waldes und der Waldbesitzer einsetzen, um endlich die Weichen für Bayerns Wälder auf Zukunft zu stellen“, so Markus Ganserer, der sich auch in den übrigen Landesteilen Bayerns Verhältnisse wie in den Rother „Zukunftswäldern“ wünscht.

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