Umladehallen Nürnberg

Umladehallen Nürnberg © Boris Leuthold

Abrissbirne Söder

Ganserer fordert den Erhalt der Güter-Umladehallen

Pressemitteilung vom 20. April 2018

Auf dem Gelände des ehemaligen Nürnberger Südbahnhofs an der Brunecker Straße befinden sich die alten Umladehallen. Der im Dornröschenschlaf versunkene Industriebau zeugt von der industriellen Geschichte der alten Eisenbahnerstadt Nürnberg. Genau auf diesem Gelände soll nach dem Willen der Staatsregierung die neue Universität Nürnberg entstehen.

Der Nürnberger Grüne Landtagsabgeordnete Markus Ganserer ist von der Erhaltenswürdigkeit und Umnutzbarkeit der Umladehallen überzeugt. „Die alten Hallen könnten gestalterischer und architektonischer Eckpunkt sein und zum Identifikationszentrum für das neue Gelände werden.“, so Ganserer.
Derzeit befindet sich die Immobilien Freistaat Bayern in Kaufverhandlungen mit dem Eigentümer des Geländes. Diese sollen noch diesen Sommer abgeschlos-sen werden, wie aus der Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage von Ganserer hervorgeht.

Geht es nach den Plänen der Staatsregierung, sollten die Umladehallen noch vor dem Kauf abgerissen werden. „Offensichtlich hat der neue Ministerpräsident für alte Werte nichts übrig“, gibt sich Ganserer fassungslos. Gerade die Umladehallen im Campus der neuen Uni Nürnberg könnten zu einem Symbol für Bayern werden, an dem Tradition und Geschichte mit Innovation und Moderne verbunden werden. Ganserer fordert daher Söder auf, die Abrissbirne zu stoppen. Wegen der möglichen Attraktivität und Einmaligkeit der Umladehallen gerade für eine Neue Universität Nürnberg sollten der Erhalt und die Umnutzung der Umladehallen als Bedingung in eine Wettbewerbsauslobung einfließen.

Antwort der Anfrage zum Plenum zu den Umladehallen Nürnberg

Verwandte Artikel