Steigerwald

Ein Nationalpark für Franken

im Grünen Herzen der Metropolregion

Steigerwald BaumAus naturschutzfachlicher Sicht bestehe kein Zweifelan der Nationalparkwürdigkeit des Steigerwalds, da der Steigerwald bereits vor Jahren in einer vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenen Studie über naturnahe Buchenwälder die fünftbeste Einstufung erhalten habe. Der Rechenschaftsbericht 2013 der Bundesreigerung zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zeigt deutlich, das wir auch bei den Waldarten noch weit von der Zielerreichung entfernt sind. Der Anteil an Wälder, die sich frei von menschlichen Eingriffen entwickeln können, muss deshalb erhöht werden. Dies forderte der Sachverständigenrat für Umweltfragen bereits in seinem Jahresbericht 2000. Der Steigerwald, als erster fränkischer Nationalpark im Grünen Herzen der Metropolregion, würde hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
Ein Nationalpark wäre vor allem eine Chance für die Entwicklung der Region. Hier können neue Arbeitsplätze entstehen, Tourismus kann sich entwickeln und die Region profitiert wirtschaftlich. Die Blockadehaltung der CSU bei diesem Projekt ist deshalb politisch und wissenschaftlich völlig unverständlich. Positive Erfahrungen mit den zwei bestehenden Nationalparks in Bayern zeigten deutlich, welche Chancen hier verspielt werden. Um die Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern muss hierzu endlich eine Machbarkeitsstudie kommen.

Gemeinsam mit der oberfränkischen Landtagsabgeordneten Ulrike Gote, dem Landtagskandidaten für Bamberg, Andy Lösche, dem Landtagkandidaten Matthias Lewin aus Unterfranken und dem umweltpolitischen Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Dr. Christian Magerl war ich nun noch einmal in Zell am Ebersberg um für den Nationalpark zu werben.

Grüne werben weiter für den Nationalpark

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